Grünes Stadtband, Ost (34)

Spaziergang vom Hbf bis Helenenstraße (ca. 3,5 km): Parks, historische grüne Innenhöfe, Alleen, durchgrünte Siedlungen aus der Nachkriegszeit
  • Sogar in der stark verdichteten Innenstadt gibt es Einstiege in Grünsysteme. Dies zeigt der Spaziergang „Grünes Stadtband“ eindrucksvoll auf: Er bietet dem Fahrgast der NaturLinie 105 die Möglichkeit, seine Fahrt zu unterbrechen und durch die verdichtete Stadt einem grünen Band folgend bis zur Helenenstraße zu laufen.
    Es ist nur ein kurzer Weg zum Stadtgarten, den man in Richtung Museum Folkwang zurücklegt. Von dort gelangt man in den „Pocketpark“ am Glückaufhaus. Man überquert die Fußgängerbrücke und erreicht eine Parkanlage mit Skulpturen. Dieses Grünsystem führt über die Holsterhauser Straße und die Planckstraße. Der Weg führt weiter durch baumbestandene Straßen, man kreuzt die Savignystraße, die als große Allee ausgebaut ist. Immer wieder öffnet sich die Blockrandbebauung und man kommt in öffentliche grüne Innenhöfe. Durch kleine Torbögen gelangt man in Teile der historischen Siedlungsbebauung „Neuer Alfredshof“ mit Hofhäusern im Grünen. Die schnurgerade Allee Friedbergstraße führt durch das größte Wiederaufbaugebiet Westdeutschlands und ist gemäß der Charta von Athen (Le Corbusier) gebaut worden: mit Punkthochhäusern und dadurch bedingt einem parkähnlichen Umfeld. Man überquert die große Hobeisenstraße, um sogleich in eine Siedlung aus der Nachkriegszeit zu gelangen, die geprägt ist durch große Wiesen und Baumgruppen. Hier quert man die Autobahn A40. Der Weg führt weiter durch den schönen Alfredspark, der hügelig ist und stattliche Bäume aufweist. Es geht durch Straßen mit Vorgärten und Bäumen bis hin zu zwei schönen, begrünten Innenhöfen historischer Kruppscher Wohnanlagen. Durchläuft man den Riehlpark, gelangt man in die Wohnanlage Bärendelle. Sie wurde 1915 bis 1917 vom Kruppschen Baubüro gebaut und zeichnet sich durch einen großen grünen Park im Innenhof aus, den man durchläuft. In einem großen Schulgebäude aus dem Dritten Reich ist die Berufsschule West untergebracht. Bei Schulbetrieb besteht die Möglichkeit, durch den grünen Innenhof direkt zum Bahnhof Essen-West zu gelangen. Alternativ geht man links an der Schule vorbei auf den großen Platz am Westbahnhof. Der Weg führt durch einen Tunnel in die Grünanlage in der Heinitzstraße.
    Folgt man der Heinitzstraße stößt man auf den baumbestandenen Helmholtzplatz. Ab hier verlässt man das grüne Stadtband und ist im verdichteten Altendorfer Raum angekommen. Die Kreuzung Altendorfer/Helenenstraße ist ein Straßenbahnknotenpunkt.

    Naturdenkmal

    Krupp-Straße 5, Findling, 1,80 x 1,00 x 1,40 Meter, Granitgneis

    Fahrplanauskunft

    Kulturort als Start

    Kulturort als Ziel

    Kulturspaziergänge